Tuesday, May 30, 2006

coca cola tötet gewerkschafter in kolumbien

das ist der grund, aus dem ich versuche unsere partys frei von coca cola produkten zu halten:

Hier ist die Übersetzung einer email von Javier Corea, dem Vorsitzender von Sinaltrainal. Bis heute sind bereits 20 Sinaltrainal-Gewerkschafter ermordet worden.

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Neue Drohungen gegen Sinaltrainal Gewerkschafter

Am 15. Mai 2006 gegen 8 h hat Yovana Rodríguez, die Sekretärin von Sinaltrainal-Büro in Barranquilla, als sie zur Arbeit kam, auf dem Boden einen Umschlag gefunden, in dem sich ein Brief mit der folgenden Drohung befand:

“M.A.S.
Die folgenden sind die Namen der Pamphleteschreiber und Thesenaufsteller, die diese Stadt ficken: Euripides Yance, Limberto Carranza, Campo Quintero Jesús Tovar, Eduardo Arévalo, Tomas Ramos, Henry Gordón, Gastón Tesillo, Carlos Hernández.
Es ist die Zeit gekommen, ihre Tentakel auszurotten, die sich mit jedem Tag mehr in den Gewerkschaftern, Universitäten und den Organisationen, die sich schlecht beeinflussen lassen, ausbreiten.
Zerreisse diesen Brief nicht und schmeiss ihn nicht weg, schenk ihn einem anderen Menschen, damit sie die Wahrheit erfahren und überbringe diese Information deiner Familie und deinen Freunden.”

Am 16. Mai erhielten die Genossen Euripides Yance und Limberto Carranza in ihren Wohnungen Telephonanrufe, in denen sie mit dem Tod bedroht wurden.

Es nicht das erste Mal, dass diese Art von Drohungen gegen die Genossen Euripides Yance, Campo Elias Quintero, Limberto Carranza und die Familien von Gewerkschaftern von SINALTRAINAL und Coca-Cola Arbeitern gerichtet werden und es passiert genau jetzt, wo wir einen Tarifvertrag mit diesem Unternehmen in Bogotá aushandeln.

Wir fordern die Regierung auf, die Taten zu untersuchen, die materiellen und ideellen Verantwortlichen zu finden und das Leben in die Unversehrtheit der Sinaltrainal Mitglieder und unserer Familien zu schützen.

Mit freundlichen Grüssen,,

LUIS JAVIER CORREA SUAREZ
Präsident von Sinaltrainal

und jetzt erzähl mir bloß kein werbeopfer coca cola sei die einzig braune brause die schmeckt.

p.s. die küche ist dreckig.

4 comments:

max said...

und das ist der dreck, den coca cola in indien verzapft: http://www.de.indymedia.org/2006/06/149344.shtml

Eva said...

guck mal da:
http://www.spreeblick.com/2006/07/10/coca-colombia/

nw said...

Den Artikel so zu platzieren ist als wenn Du eine Konzernmitteilung von CocaCola als die einzige Wahrheit hinstellen würdest.
SINALTRAINAL ist selbst unter Gewerkschaften in Columbien nicht von allen Zweifeln erhaben. Ihre Methoden sind alles andere als konstruktiv und es bleibt zumindest abzuwarten, ob sie damit den Menschen dort helfen.

max said...

liebe/r nw ich muss gestehen, dass mir die wahrscheinlichkeit, dass sinaltrain nicht alles so macht, wie man es machen sollte, gegenüber der gewissheit, dass coca cola weltweit dauernd die sachen genau so macht, wie man sie nicht machen sollte, zu gering wiegt, um den artikel anders zu platzieren, als so wie ich es getan habe.
"alles andere als konstruktiv" ist wohl ansichtssache und deine informationen (vermute ich jetzt mal) dem spreeblick-artikel entnommen. jedenfalls ist das weit weniger gravierend als massiv destruktiv. und das ist das verhalten von coca coal für mensch und umwelt, siehe indien (z.b. auch http://www.taz.de/pt/2005/03/11.1/mondeText.artikel,a0039.idx,10)