Monday, November 27, 2006

Das Käseproblem

Wer liebt ihn nicht, den guten Käse von der Käsetheke, allzumal aus dem Bioladen? Ein ganz besonderes Geschmackserlebnis.
So ist es auch bei uns. Der Greyezer oder der Bergkäse aus der Ährensache sind einfach ein Genuss. Kein Vergleich mit dem abgepackten Supermarktkram, auch nicht mit dem Supermarktbiokäse. Leider auch kein Vergleich im Preis. Der ist ordentlich. Da wird der Käseeinkauf zur Investition.
An diesem Wochenende investierte eine liebe Mitbewohnerin in den genannten Greyezer. Schon als ich den Käse mal ganz unbefangen aus dem Kühlschrank nahm, um zu sehen was das sei, kam schnell der Warnhinweis "Das ist der Gute (teure) aus dem Bioladen!" Schon gut ... wollte nur nachsehen, nicht abbeißen ...
Aber dann gibts ja noch den Besuch und gemeinsame Frühstücke. Und so ist trotz einer anfäglichen Verteidigung des Käses, dieser nach seinem Einkauf am Samstag am Montag bereits weg.
Witzig ist, dass ich sowohl verstehen kann, wie es schmerzt, zuzusehen, wie die gute Spezialität einfach weggeschmaust wird, insbesondere wenn man daran denkt, was das gekostet hat.
Auf der anderen Seite ist er halt zum Essen da. Was anderes soll man tun?

Mein Vorschlag: Besonders bewusst und genussvoll Essen und wiederholt darauf hinweisen, wie toll es ist, dass jemand diese Köstlichkeit gesponsort hat. Mir würde das gefallen, wenn ich der Einkäufer wäre ... :-)